Deutsche Krebshilfe informiert zur Prävention und Früherkennung
Pro Jahr erkranken in Deutschland rund 510.000 Menschen neu an Krebs, etwa 58.100 von ihnen erhalten die Diagnose Darmkrebs. Übergewicht, Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum erhöhen die Gefahr, an dieser Krebsart zu erkranken. Mit einer gesunden Lebensweise lässt sich das Krebsrisiko also verringern. Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen helfen zudem, Krebs oder Vorstufen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Bei vielen Krebsarten ist ein Rückgang der Sterblichkeit zu verzeichnen.
In den letzten dreißig Jahren ist in Europa die Sterblichkeit an Krebserkrankungen gesunken. Zwar nahm die absolute Zahl an Krebstodesfällen zu, doch die Sterberaten gingen zurück. Das zeigen die Ergebnisse einer Forschergruppe in der Fachzeitschrift Annals of Oncology.
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat am heutigen Weltkrebstag die Allianz für Patientenbeteiligung in der Krebsforschung in Deutschland verkündet. Zum dreijährigen Bestehen der Nationalen Dekade gegen Krebs besuchte sie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.