Wer nach einer Krebsdiagnose das Rauchen nicht aufgibt, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Herzkreislauferkrankungen.
Die krebsfördernden Effekte des Rauchens sind vielfach belegt. Doch auch in anderer Hinsicht schadet es Patienten, wenn sie nach einer Krebsdiagnose das Rauchen nicht aufgeben. Wie eine neue Untersuchung aus Korea belegt, haben Krebspatienten, die nach der Diagnose weiter rauchen, ein fast doppelt so hohes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzkreislauf-bedingten Tod wie Nichtraucher.
Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2023 macht unter dem Motto „Wir brauchen Nahrungsmittel, keinen Tabak“ auf die Folgen des weltweiten Tabakkonsums aufmerksam. In den Anbauländern werden große Flächen für die Produktion von Tabak genutzt statt für den Anbau lebensnotwendiger und nachhaltiger Nutzpflanzen.
Wenn metastasierter Darmkrebs auf andere Behandlungen nicht anspricht, kann eine Therapie mit einem Chemotherapie-Kombinationspräparat aus Nukleosidanalogon und Uracil-Abkömmling die Überlebensaussichten verbessern – und das noch einmal mehr, wenn diese Therapie mit einem Angiogenesehemmer kombiniert wird. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie hervor, die in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.