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Jeder Fünfte hat „Rücken“
Erkrankungen des Rückens gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Eine aktuelle Analyse der Daten von rund 915.000 hkk-Versicherten zeigt: Im Jahr 2023 wurden etwa 20,8 Prozent der Versicherten wegen Rückenschmerzen ärztlich behandelt (ICD-Code: M54). Weitere häufige Diagnosen waren Wirbelgelenksarthrose (6,7 Prozent, ICD-Code: M47) und Bandscheibenschäden (6,5 Prozent, ICD-Code: M51).
Ursachen und Risikofaktoren
Bewegungsmangel, Stress, einseitige Belastungen am Arbeitsplatz und Übergewicht zählen zu den Hauptursachen für Rückenbeschwerden. Die hkk-Präventionsexpertin Dr. Wiebke Hübner betont die Bedeutung einer starken Rückenmuskulatur: „Ein gut trainierter Rücken hält plötzlichen und ungewohnten Belastungen besser stand.“ Regelmäßige Bewegung sei daher essenziell – sowohl im Alltag als auch im Beruf. Besonders seit der Corona-Pandemie hat sich das Arbeiten im Homeoffice etabliert, was das Risiko für Bewegungsmangel und Fehlhaltungen erhöht. Hübner empfiehlt, gezielt kleine Bewegungspausen in den Arbeitsalltag zu integrieren, um die Rückengesundheit zu fördern.
Zitiert nach einer Pressemitteilung der hkk vom 14.03.2025